Mein geliebtes Triest

Triest – Schmelztiegel der Kulturen
Triest ist vermutlich eine Gründung der Histrer, die auf dem Colle San Giusto einen Marktflecken namens Tergeste anlegten. Die Römer, die 178 v.Chr. die Region eroberten, behielten den alten Namen bei, aus dem sich schließlich Triest entwickelte. Unter Kaiser Augustus wurde der Marktflecken zu einer Grenzfestung ausgebaut, die sich samt einer großen Hafenanlage bis zum Meer erstreckte. Die Völkerwanderungszeit bereitete dem Aufstieg der Stadt ein abruptes Ende. Nachdem Ostgoten, Byzantiner, Langobarden und Franken einander als Herren von Triest abgelöst hatten und es im 13. Jh. ein kurzes Intermezzo als freie Stadt erlebt hatte, unterstellte sich Triest 1382 mehr oder weniger freiwillig der Hegemonie der Habsburger, um sich gegen die Herrschaftsansprüche Venedigs zur Wehr setzen zu können. Nahezu 5 Jh. lang blieb Triest Besitztum der Donaumonarchie, eine Verbundenheit, die heute noch im Stadtbild offenkundig ist. 1719 erklärte Kaiser Karl VI. Triest zum Freihafen und legte damit das Fundament für den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Österreicher, Juden, Slowenen, Griechen, Serben und Italiener sorgten für kulturelle Vielfalt und ein fruchtbares intellektuelles Klima.

Tami meinte, das der Wetterbericht für Triest am Samstag gut aussah und um die 25° versprach – also hat sich Nici dem entsprechend gekleidet = (

auch der Regen beim Start in Padua hat mich noch glauben lassen, dass es in Triest ganz anders aussehen wird – tja war wohl nichts, also erstmal anziehen, was da ist… (es war so kalt, unter 20° und wahnsinnig windig)

Bahnhofsvorplatz

Sissi




















*NEIN, es ist überhaupt nicht windig!!*









Palazzo del Governo

Piazza dell’Unità d’Italia

Palazzo del Lloyd Triestino








Palazzo del Municipio im Stil der Neorenaissance




auf dem Weg zum Castello S. Giusto




Heldendenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs







Castello di S. Giusto, 1470 durch die Österreicher errichtet





*in einem Café erstmal aufwärmen*








auf zum Parco di Miramare



Maximilian I, Bruder von Kaiser Franz Joseph I.



Tami die Katzenfrau



… und riesen Möwen, die Katzen nachäffen … die miauen!

auf zum Schloß







Castello di Miramare, che bello!!

Schneeweißes Märchenschloss mit trauriger Geschichte
Die Architektur des in den Jahren 1856-70errichteten Schlosses zitiert die Formsprache englisch-normannischer Burgen und wirkt an der Adria entsprechend fremdartig. Der österreichische Erzherzog Maximilian, Bruder von Kaiser Franz Joseph I., hatte Miramare als Domizil für sich und seine Gemahlin, die belgische Prinzessin Charlotte, errichten lassen. Doch das Glück des Paares war nur von kurzer Dauer. Maximilian nahm 1864 auf Drängen Napoleons III. die Kaiserkrone von Mexiko an.Nach 3 Jahren wurden die französischen Truppen wieder abgezogen, doch der Kaiser weigerte sich, mit ihnen zu gehen und wurde am 19.06.1867 auf Befehl des an die Macht zurückgekehrten Präsidenten Juárez erschossen. Und seine geliebte Frau Charlotte wurde nach der Hinrichtung geisteskrank.


*posing*


(mein kleines Schlösschen)


(mein Garten)










*na wenn das kein Postkarten-Bild ist*




so schön



Triest












eine Medusa

na der ging aber ab













und nun geht es langsam wieder nach Hause






noch schnell etwas essen, oh Gott, war die Pizza lecker, verdammt LECKER!!!

…haben wir uns auch verdient!

noch mal GUCK! Jam Jam!

endlich im Zug…

… und ich völlig durchgefroren, hieß ja, dass es richtig heiß werden sollte, ja ja! Jedenfalls musst ich mir dann Tami’s Söckchen pumpen… hihi.. sie hatte es heute früh genauso eilig wie ich… ähmm Tami – ich muss damit jetzt nach Hause!

aber: ich hatte genug Zeit mich an den Anblick zu gewönnen, der Zug blieb einfach mal 2h stehen… zum Glück haben wir noch den letzten Zug aus Venedig nach Padua bekommen, sonst hätten wir noch auf der Straße schlafen müssen…

You can leave a response, or trackback from your own site.
Nici,
Your pictures are wonderful. You are such a beauty too. You should be taking pictures for National Geographic Mag. We’re homesick to see you again. You and your father should be in the picture taking business. You’d be famous.
Love Shirley & Bob